BEATE MAXIAN

Tote lächeln


Der Attersee Krimi 1


Resistenz Verlag, Linz - Wien, 2005
ISBN-Nr: 3-85285-129-7

(VERGRIFFEN!)

Spätsommer 2004.

In der Filialkirche in Gampern nahe dem Attersee wird ein Stück Fleisch in einem Einwegglas hinter dem Flügelaltar und davor ein Krug voll mit gestocktem Blut gefunden.

Die Inspektorin Sandra Anders vermutet vorerst, dass es sich dabei um tierische Teile handelt. Die erste pathologische Untersuchung ergibt jedoch, dass es sich um das Herz einer Frau, mittleren Alters mit einer Hepatitis C Infektion handelt. Die Suche nach einer derartigen, vermissten Person verläuft aber vorerst ergebnislos. Auch die Bemühungen des Journalisten Bernd Rotaro, der anfangs sehr zum Leidwesen der Kommissarin parallel zur Aufklärung des Falles auf eigene Faust recherchiert, bringen nichts. Doch ist Bernd der jungen Kommissarin nicht unsympathisch! Aber wo ist der Rest der Leiche? Wo das Motiv?

Noch undurchsichtiger wird der Fall durch den Fund weiterer menschlicher Leichenteile in der Tierkörperverwertung Regau, und Tage später hängen plötzlich blutbefleckte Kleider in der Kirche in Gampern....

"Wenn es einen Regio-Krimi gibt, dann reiht sich der im Linzer Resistenz-Verlag erschienene Titel "Tote lächeln" mit seinem Schauplatz am Attersee in diese Reihe ein.
Die Autorin erzählt in rasantem Tempo eine schön schaurige Geschichte in einer idyllischen Sommertourismusgegend. Die weibliche Heldin, Sandra Anders, ist Kriminalinspektorin der Gendarmerie und überzeugt durch ihre unkonventionelle Arbeitsweise (Wäscheleinen-Memosystem)."

krimi round the world


"...Beate Maxian ... fabriziert ein an sich banales Thema, nämlich einen Mord am Land, sehr schön und gestaltet es mit ihren unvergleichlichen Personen zu einem viele Spannungsfelder beinhaltenden Krimi. Außerdem wird die mut- und vor allem tristlos bäurische, ländliche Situation gut geschildert. Dabei lässt sie die Realität walten; wer sich hier einen krampfhaften Versuch eines Krimis, der die tatsächliche Welt da draußen aus den Augen verliert, erwartet, wird zurecht eines Besseren belehrt. Denn schreiben, so merkt das der Leser schon nach dem Konsumieren weniger Zeilen ihres ersten Buches, kann Maxian. Gut noch dazu!"

Johannes Rausch, fm5.at - Plattform für Kunst und Jugendkultur