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Verlag Wien live edition, 2007 ISBN-Nr: 987-3-901761-68-3
Für die Fotografin Andrea ist es wie eine Heimkehr, als sie von Freundin Silke zu ihrem 35. Geburtstag in Wien eingeladen wird. Doch Silke ist spurlos verschwunden, dirigiert aber mittels SMS durch die Stadt – bis Andrea eine grauenhafte Entdeckung macht.
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"Beate Maxian ist die Mary Higgins Clark der deutschsprachigen Kriminalliteratur"
Wiener Blutspuren Maxian, Beate: Tödliche SMS Von Katharina Schmidt
Beate Maxians Krimi "Tödliche SMS".
Wien ist eine schöne Stadt. Freilich nur dann, wenn der geneigte Besucher nicht gerade auf Schritt und Tritt von einem nach Blut lechzenden Mörder verfolgt wird. Doch genau das passiert der Fotografin Andrea Reiter im neuen Roman der österreichisch-deutschen Autorin Beate Maxian. Die Heldin reist aus München an, um mit ihrer besten Freundin Silke ihren 35. Geburtstag ausgiebig zu feiern. Doch bereits am Bahnhof wird Reiter klar, dass etwas nicht stimmt – wenig später muss sie erkennen, dass ihr maximal eine Trauerfeier vergönnt sein wird.
Und schon beginnt eine spannende Verfolgungsjagd durch halb Wien, die den Leser tief in die psychischen Abgründe der Protagonisten entführt. Maxian ist mit "Tödliche SMS" ein Kriminalroman gelungen, der selbst hartgesottenen Thriller-Fans den Schlaf rauben wird. Der Suchteffekt des Buchs gründet aber nicht nur in der rasanten Handlung – es sind auch die detailgetreuen Schilderungen jener Seiten dieser Stadt, von denen man selbst als Wiener maximal glauben darf, sie zu kennen.
Maxian belehrt den Leser eines Besseren. Selbst durchaus bekannte Schauplätze wie das studentische Café Stein im neunten Bezirk oder die mondänen Lokale im Museumsquartier bekommen bei ihr neue Charakteristika. Allerdings ohne die bei anderen Autoren oft so verbreiteten fantastischen Auswüchse. Punkten kann die Autorin zudem mit ihrer Milieustudie unter den Wiener Bourgeois-Bohémiens. Wenn die illustren "BoBos" – politisch alternativ eingestellte, kinderlose Spitzenverdiener mit Hang zu kostspieligen Freizeitbeschäftigungen – des siebten und achten Gemeindebezirks auch nicht sehr gut weg kommen, so sind sie doch äußerst treffend charakterisiert.
Vor allem, was die selbsternannte Künstlerszene betrifft, hält Maxian Einiges an schnippisch-ironischen Spitzen bereit. Was schließlich auch nicht fehlen darf bei soviel Rock and Roll, sind Sex und Drugs: Beides wird gleichsam in messerspitzen-kleinen Dosen in die Handlung eingestreut und verleiht ihr so eine erfrischende Würze. Kurzum: Beate Maxian ist die Mary Higgins Clark der deutschsprachigen Kriminalliteratur.
Beate Maxian: Tödliche SMS. Kriminalroman. echomedia Verlag, Edition Wien live, Wien 2007, 262 Seiten, 9,90 Euro.
Wiener Zeitung, Mai 2008
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Fotos: Christian Jobst, Jeff Maxian
Krimi-Stimmung in der Wiener Wollzeile
Beate Maxian ist mittlerweile für ihre Talk-Lesungen, ihren lockeren Vortrag samt ihren amüsanten Zwischenbemerkungen bekannt und begehrt. So war auch die Wiener Buchpräsentation von ihrem Großstadt-Krimi „Tödliche SMS“ beim „Morawa in der Wollzeile“ ein großer Erfolg.
Der Autorenlesung lauschten neben vielen Freunden, Bewunderern und Fans auch zahlreiche prominente Kollegen der schreibenden Krimi-Zunft. Stefan Slupetzky (Lemming Krimis), Sabina Naber („Der letzte Engel springt“), Andy Woerz, hauptberuflich Stimme der Kabarettgruppe „Die Echten“ und Autor des „Nonsenswörterbuch“, Christian Klinger („Don Juan Gen"), Claudia Rossbacher („Hillarys Blut"), Irmtraud Karlsson („Mordsschmankerln, Mehlspeisenkrimis"), Ilona Mayer-Zach („Schweigerecht Quadrille), Thomas Wollinger („Die Archäologin") und Helga Anderle (Krimi Kurzgeschichten z.B.: „Auf dem Flusse).
Autorin TV-Portrait zum Krimi "Tödliche SMS" im Internet unter: http://www.echo.at/home/bilder/video/29 Weitere Buchkritik: http://krimis-thriller.suite101.de/article.cfm/krimi_toedliche_sms
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